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Wenn du nicht weißt wo du hin willst, ist jeder Weg gleich gut oder gleich schlecht

Hast du dir im Leben Ziele gesetzt, die dich morgens aus dem Bett springen lassen? Natürlich! …wirst du jetzt vielleicht sagen. Und das habe ich vor gut 2 Wochen auch behauptet, als mich eine ehemalige Kollegin auf meine Selbstständigkeit angesprochen hat und wissen wollte, wie es denn so läuft.

„Ich bin zufrieden“ habe ich gesagt – und auch aus tiefem Herzen so gemeint. Ich bin jetzt ein paar Monate mein eigener Chef, arbeite an spannenden Projekten, habe schon die ersten Bankeingänge zu verbuchen. Was will man mehr? Läuft doch!

 

Habe ich eine klare Zielsetzung definiert?

Ich bin zweifelsohne auf dem Weg, die Frage ist nur: bin ich am richtigen Weg? Tja, schwer zu beurteilen wenn ich das Ziel nicht kenne. Ich habe natürlich in meiner Vorbereitungszeit Ziele definiert, Kalkulationen angestellt und mir Wunschszenarien skizziert. Reicht das? Für den Anfang ist das sicher eine ausreichende Herangehensweise.

 

Müssen meine Ziele inzwischen überarbeitet werden?

Es sind bereits einige Monate vergangen, meine erste Umsatzsteuervoranmeldung bei der Finanz ist erfolgt. Ein guter Moment um seine Zieldefinitionen sofern vorhanden einmal hervorzukramen um „nach dem Rechten zu sehen“. Sind die Ziele noch (oder waren sie jemals) spezifisch, messbar, beeinflussbar, realistisch und terminiert? Puhhh, ich hab meine Hausübung zwar gemacht, aber es ist mit etwas Abstand betrachtet sicher keine Eins mit Sternchen.

Ich fühlte mich irgendwie ertappt. Und hab mich gleich an die Arbeit gemacht. Meine Ziele müssen greifbarer werden. Sich nur zu wünschen, dass sich alles in die richtige Richtung bewegt ist irgendwie zu wenig. Ich habe mir bis dato auf diese Weise zwar ein bisschen den (ohnehin sehr großen) Leistungsdruck genommen, aber es fühlte sich dann plötzlich nicht mehr richitg an. Jetzt habe ich nicht nur eine ganz tolle Ziel-Mindmap erstellt die neben Zieldefinitionen auch einen konkreten Maßnahmenplan visualisiert, sondern auch einen 14-tägigen Reminder der mich an eine kurze Review erinnert.

 

Macht es wirklich einen Unterschied?

Für mich definitiv. Meine Leistungsmotivation ist wieder eine ganz andere und meine Selbstdisziplin gestiegen. So ist das in der Selbstständigkeit: es kommt niemand um die Ecke der von dir einfordert mehr zu geben, aktiver ich Sachen Kundenakquise zu sein oder deine Angebotsmodelle zu überdenken. Wenn du dich nicht regelmäßig selbst an deine Ziele erinnerst und deine Maßnahmen entsprechend definierst und reflektierst kehrt irgendwann der Schlendrian ein und du könntest den Drive verlieren.

Nachdem ich meine Ziele-Mindmap erstellt habe, fühlt sich alles einfach verbindlicher an – und das ist gut für mich. Dieses ToDo erfordert ein bisschen Zeit und Selbstdisziplin. Neben der monatlichen Buchhaltung sicher eine eher unlustige Aufgabe, aber absolut sinnvoll.

 

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